Gemeinsam schaffen wir Ordnung, geben Gefühlen und Veränderungen achtsam Raum. So kehren Struktur, Stabilität und Orientierung zurück.
Ihr Zuhause sollte ein Rückzugsort sein...
... aber gerade wohnt dort vor allem „Ich müsste mal …“, im Kopf und im Schrank.
Ordnung beginnt nicht nur bei den Dingen. Loslassen, Mutigsein und Verabschieden, oft geht es darum. Gemeinsam schaffen wir Ordnung, Klarheit und wieder mehr Freiraum.
Seinen Ordnungstyp zu kennen, kann hilfreich sein, denn unser Ordnungsbedürfnis entsteht aus einem Zusammenspiel von Persönlichkeit, Bindungserfahrungen, Stressverarbeitung und innerem Sicherheitsgefühl.
Lernen Sie Ihren Ordnungstyp kennenWas Ordnung Ihnen gibt
Sie erhalten ein maßgeschneidertes Ordnungscoaching mit individuellen Lösungen, respektvoller Anleitung und empathischer Begleitung.
Ideal für Projekte, wo es ums Anpacken geht. Ich bin an Ihrer Seite, helfe bei schwierigen Entscheidungen, motiviere und unterstütze Ihren Fokus.
Hier gehen wir Ihre Ordnungsblockaden und Glaubenssätze direkt an und dabei bringen Sie selbständig Ordnung in Ihr Zuhause.
Veranstalten Sie eine inspirierende Ordnungsparty bei Ihnen Zuhause. Ich bringe Inspiration, Praxisbeispiele und Einblicke aus meinem Alltag als Ordnungscoach mit. Sie kümmern sich um Ihre Gäste, Getränke & Snacks.
Sie nutzen den Abend, um mir alle brennenden Fragen zu stellen und mir Ihre persönlichen Herausforderungen zu zeigen (live bei Ihnen oder auf Fotos der Gäste). Nach dem Abend haben Sie viele neue Impulse, Ideen und Motivation, Ihr nächstes Ordnungsprojekt anzugehen und mit einfachen Schritten Ordnung zu schaffen.
Für kleine Gruppen von 3 bis 5 Personen, die Ordnung nicht allein, sondern gemeinsam im Austausch und mit Motivation angehen möchten. Zum Beispiel für einen Kleiderschrank, die Küche oder ein Kinderzimmer.
Unser Ordnungsbedürfnis entsteht aus einem Zusammenspiel von Persönlichkeit, Bindungserfahrungen, Stressverarbeitung und innerem Sicherheitsgefühl. Beantworten Sie die folgenden Aussagen und Sie bekommen Ihr Ergebnis per E-Mail zugesendet.
1. Ich fühle mich wohler, wenn alles seinen festen Platz hat.
2. Unordnung stresst mich schnell.
3. Ich plane Aufgaben gern im Voraus.
4. Ich mag klare Kategorien & Systeme.
5. Ich ärgere mich, wenn andere mein Ordnungssystem nicht einhalten.
6. Ich fühle mich sicherer, wenn meine Umgebung ordentlich ist.
7. Ich neige dazu, perfektionistisch zu sein.
8. Ich sortiere Dinge lieber detailliert als grob.
9. Zu viele Regeln oder Systeme engen mich ein.
10. Ich arbeite lieber spontan als nach Plan.
11. Ich brauche Dinge sichtbar, sonst vergesse ich sie.
12. Ich habe oft mehrere Projekte gleichzeitig.
13. Kreativität ist mir wichtiger als Perfektion.
14. Ich räume lieber schnell und unkompliziert auf.
15. Ich lasse mich leicht von neuen Ideen begeistern.
16. Zu detaillierte Ordnungssysteme nutze ich langfristig nicht.
17. Es fällt mir schwer, Dinge wegzuwerfen.
18. Viele Gegenstände haben für mich Erinnerungswert.
19. Ich denke oft: „Das könnte ich noch brauchen.“
20. Ich bewahre Dinge auf, die mich an Menschen erinnern.
21. Wegwerfen löst manchmal Schuldgefühle aus.
22. Ich habe gern Vorräte oder Reserven.
23. Ich sammle Dinge aus emotionalen Gründen.
24. Loslassen fühlt sich manchmal wie Verlust an.
25. Ich weiß oft nicht, wo ich beim Aufräumen anfangen soll.
26. Chaos überfordert mich schnell.
27. Ich schiebe Ordnungsthemen häufig auf.
28. Ich fühle mich durch große Aufgaben blockiert.
29. Ich wünsche mir Ordnung, komme aber schwer ins Handeln.
30. Ich verliere bei zu vielen Dingen schnell den Überblick.
31. Nach stressigen Phasen bricht meine Ordnung schnell zusammen.
32. Ich fühle mich manchmal von meinem Haushalt erschöpft.
Bitte beantworten Sie noch alle Aussagen, bevor Sie Ihre Auswertung sehen.
Ihr Ergebnis
Ihre Auswertung zeigt eine ausgeglichene Mischung mehrerer Ordnungstypen. Das ist ganz normal, die meisten Menschen vereinen mehrere Typen in unterschiedlicher Ausprägung.
„Kontrolle schafft Sicherheit“
Ordnung wird bei diesem Typ häufig als innere Stabilisierung entwickelt. Unsicherheit, Reizüberflutung und Kontrollverlust werden durch Struktur reduziert. Die entstandene Ordnung wirkt hier emotional regulierend.
„Ich muss funktionieren.“, „Ich darf keine Fehler machen.“, „Wenn alles ordentlich ist, ist alles gut.“
Dieser Ordnungstyp kommt häufig aus leistungsorientierten Familien mit früher Verantwortung oder emotionaler Unsicherheit.
Unordnung aktiviert häufig innere Alarmzustände, Schuldgefühle oder Stress.
Hohe Verlässlichkeit, Planungskompetenz, Verantwortungsgefühl und Stabilität.
Sicherheit nicht nur über Kontrolle zu erzeugen.
Der Strukturtyp scheitert selten an fehlender Disziplin, sondern am eigenen Anspruch, es gleich richtig zu machen. Der Einstieg gelingt, wenn ausdrücklich erlaubt ist, unfertig zu beginnen. Ein einzelner, klar begrenzter Bereich: eine Schublade, ein Regal, ein Bereich in einem Raum, nicht die ganze Wohnung. Dazu ist eine bewusste Trennung zwischen Planungs- und Umsetzungsphase sowie eine äußere Begrenzung sinnvoll. Ein Timer oder ein fester Termin, die das endlose Optimieren vor dem ersten Schritt stoppen, können hilfreich sein.
Die Gefahr besteht nicht im Aufgeben, sondern eher im Festhalten an einem System, das nicht mehr richtig passt und somit nicht mehr funktioniert. Angst, keine Kontrolle zu haben oder ungeschützt zu sein, ist dabei eher der unbewusste Antrieb. Durchhalten gelingt, wenn von Anfang an Pufferzonen eingebaut werden, Tage, an denen das System nicht hundertprozentig funktioniert, ohne dass dies als persönliches Versagen eingeordnet wird. Hilfreich ist die Frage „Dient mir das System noch?“ statt „Ist es perfekt?“. Der bewusste Aufbau weiterer Sicherheitsquellen wie Körper, Beziehungen oder feste Routinen, damit Ordnung nicht der einzige Hebel zur inneren Beruhigung bleibt, kann sehr wirksam sein.
Das Optimieren des Systems wird selbst zur Verzögerung: Planen ersetzt Handeln. Kontrolle wird auf andere übertragen: Unordnung vom Partner oder von den Kindern löst überproportionalen Ärger aus. Der Selbstwert hängt am Zustand der Umgebung: ein unordentlicher Tag wird zum „Ich versage“. Energie fließt in die Kontrolle der Umgebung statt in die eigentliche Ursache der Unruhe.
Beschriftete Kategoriesysteme mit klaren, festen Plätzen für jeden Gegenstand. Geschlossene Aufbewahrung: Schränke, Boxen mit Deckel. So ist Unordnung nicht sichtbar und löst keinen Stress aus. Vertikale Systeme mit klarer Hierarchie, z. B. Schubladenorganizer oder Trennwände. Digitale Checklisten oder Trackingtools, die das Kontrollbedürfnis konstruktiv bedienen. Feste Wartungsroutine im Kalender, z. B. ein wiederkehrender kurzer Systemcheck statt spontaner Großaktionen.
Phasen mit echtem Kontrollverlust: Krankheit, Geburt eines Kindes, Jobwechsel, Umzug. Wenn Familie oder Mitbewohner das System dauerhaft nicht mittragen und ständig durchbrechen. Leistungsdruck im Job, der die Energie für das Ordnungssystem zuhause komplett abzieht. Rückkehr aus Reisen oder Urlauben in einen bereits unkontrollierten Zustand.
„Lebendigkeit ist wichtiger als Ordnung.“
Statt starrer Systeme organisiert sich dieser Typ über Energie, Interesse und innere Stimmigkeit.
Er zeichnet sich häufig durch hohe Kreativität, Reizoffenheit, Begeisterungsfähigkeit sowie schnelle Aufmerksamkeitswechsel aus.
Eventuell gab es entweder starke Kontrolle von außen oder fehlende Strukturmodelle im Elternhaus.
Der innere Konflikt lautet oft: Autonomie versus Struktur.
Kreativität, Improvisation, Innovationskraft und Flexibilität.
Struktur entwickeln, ohne die eigene Freiheit zu verlieren.
Dieser Typ blockiert aus Widerstand gegen alles, was sich wie ein Käfig anfühlt. Der Einstieg gelingt mit Systemen, die sichtbar, flexibel und selbst gewählt sind: offene Körbe statt beschriftete Schubladen, Sichtbarkeit statt Verstauen. Entscheidend ist ein persönliches „Wofür“, das an Energie und Raum andockt, etwa „Ich will mehr Platz zum Arbeiten“, statt an Pflichtgefühl. Der Startpunkt sollte dort liegen, wo gerade echtes Interesse oder Ärger sitzt, nicht an einer vorgegebenen „richtigen“ Reihenfolge.
Die Gefahr ist, dass die Neugier verfliegt und das System mit ihr. Durchhalten gelingt mit wartungsarmen Systemen, die auch dann funktionieren, wenn die Begeisterung nachlässt und mit eingebauter Veränderbarkeit. Das System darf mitwachsen, statt starr zu bleiben. Ordnung lässt sich an bereits vorhandene Energieschübe koppeln, zum Beispiel direkt nach einem kreativen Hoch aufräumen, statt an feste Routinen, die sich wie eine neue Regel anfühlen. Eine Person oder ein Timer als äußerer Impuls wirkt hier oft besser als ein innerer Plan.
Alles-oder-nichts-Abbruch: Ein einziger Ausrutscher führt zur kompletten Aufgabe des Systems. Viele Systeme werden gestartet, kaum eines wird zu Ende gebracht. Die Lust am Neuanfang ersetzt das Durchhalten. „Ich bin halt so“ wird zur Erklärung, die jedes Ausprobieren von vornherein abschneidet. Die tatsächlichen Kosten des Chaos wie verlorene Zeit oder Entscheidungsmüdigkeit werden unterschätzt, weil sich Unordnung für diesen Typ nicht bedrohlich anfühlt.
Offene, sichtbare Aufbewahrung: Körbe, offene Regale, durchsichtige Boxen, damit nichts „aus den Augen, aus dem Sinn“ verschwindet. Drop-Zones für Übergangsphasen statt sofortiger Einordnung in feste Kategorien. Farbcodierung statt Beschriftung für einen schnellen visuellen Zugriff, ohne dass es sich nach starrem System anfühlt. Modulare, leicht umstellbare Möbel und Boxen, die mitwachsen. Wenige Schubladen, viel Sichtfläche.
Neue Projekte oder kreative Phasen, die die gesamte Aufmerksamkeit übernehmen. Nachlassender Reiz, sobald das bestehende System nicht mehr neu oder interessant ist. Von außen aufgezwungene Strukturen, etwa durch Partner oder Familie, lösen Trotzreaktionen statt Mitarbeit aus. Reise- oder Inspirationsphasen, die neue Sammelobjekte oder Interessen mitbringen.
„Dinge geben Sicherheit und Verbindung.“
Gegenstände stehen oft für Erinnerungen, Schutz, Identität oder Zugehörigkeit.
Loslassen aktiviert häufig Stress, Schuld oder Verlustgefühle.
Empathie, Verbundenheit, Fürsorge und Nachhaltigkeitsdenken.
Sicherheit und Verbindung innerlich verankern.
Hier liegt die Blockade nicht in der Organisation, sondern im Inneren. Jeder Gegenstand kann eine kleine Verlust- oder Trauerfrage sein. Der Einstieg gelingt, wenn die Wegwerffrage zunächst ganz aus dem Prozess herausgenommen wird: erst sortieren und würdigen, später erst entscheiden. Sinnvoll ist es, mit emotional neutralen Kategorien (Küche, Bad, Flur) zu beginnen, um Entscheidungsmuskeln aufzubauen, bevor es an bedeutungsvolle Gegenstände, z. B. Erinnerungsstücke, geht. Ein kleines Ritual des Würdigens wäre: „Danke, dass du da warst, jetzt darfst du gehen“. Die Anwesenheit einer vertrauten Person ist oft hilfreich und nimmt dem Prozess die Schwere.
Jede neue Runde kann alte Trauer wieder wachrufen, deshalb wird Runde zwei oft vermieden. Durchhalten gelingt, wenn klar ist, dass Loslassen ein wiederkehrender, kein einmaliger Prozess ist und wenn ein kleiner Erinnerungskasten erlaubt bleibt. Fortschritt zeigt sich eher an wachsender emotionaler Leichtigkeit als an der Anzahl der aussortierten Dinge oder Kartons. Wichtig ist außerdem, neue Quellen innerer Sicherheit aufzubauen: Beziehungen, Rituale, Selbstfürsorge. So tragen Gegenstände nicht länger die einzige emotionale Aufgabe.
Durch Schuldgefühle getriebenes Behalten oder im Gegenteil ein schuldgetriebener Räumexzess mit anschließendem Bedauern und neuem Horten. Jeder Gegenstand wird gleich wichtig genommen, wodurch das wirklich Bedeutsame untergeht. Die Angst, durch Ordnung kälter oder lieblos zu werden, statt zu erkennen, dass Reduktion das Wichtige erst sichtbar macht. Die Arbeit wird allein in einem akuten emotionalen Tief begonnen, was der ungünstigste Zeitpunkt für diesen Typ ist.
Ein begrenzter, bewusst schön gestalteter „Erinnerungsplatz“ für die wirklich bedeutungsvollen Dinge. Systeme mit Warteschleife: eine Kiste für „noch nicht entschieden“, die nach einer festen Zeit erneut angesehen wird. Sichtbare, liebevoll gestaltete Aufbewahrung statt nüchterner Plastikboxen. Die Ästhetik trägt die emotionale Bedeutung mit. Raum für kleine Rituale vor dem Loslassen, z. B. ein Foto machen oder kurz innehalten, bevor etwas geht.
Verlusterfahrungen wie Trauerfälle oder Trennungen erhöhen das Bedürfnis festzuhalten. Erbschaften oder die Übernahme von Gegenständen anderer Menschen. Lebensphasen mit allgemeiner Unsicherheit, etwa Umzug oder Jobverlust – Gegenstände werden zum Ankerersatz. Druck von außen („jetzt aber schnell ausmisten“) löst eher Schutz- und Trotzreaktionen als Kooperation aus.
„Das Chaos ist größer als meine Energie.“
Das ist kein eigener Ordnungstyp, sondern ein aktueller Zustand, der zu jedem der drei Typen dazukommen kann: Hier steht meist ein dysreguliertes Nervensystem im Vordergrund. Es mangelt nicht am Willen. Es lohnt sich, dies zuerst anzugehen, bevor Sie sich an ein Ordnungssystem setzen.
Chronischer Stress, Burnout, Depression, Trauma, ADHS oder emotionale Krisen.
Es entsteht oft ein Kreislauf aus Chaos, Scham, Vermeidung und noch mehr Chaos.
Viele Betroffene befinden sich in Dauerstress oder Erstarrungszuständen.
Sensibilität, Mitgefühl, Krisenerfahrung und Resilienzpotenzial.
Sicherheit, Energie und Selbstwirksamkeit mit geeigneten Verfahren langsam wieder aufbauen.
Die Hürde ist hier eine Kapazitätsfrage des Nervensystems. „Einfach anfangen“ funktioniert bei diesem Typ oft nicht, es kann sogar in eine Schockstarre führen. Der Einstieg muss deutlich kleiner sein: eine Ecke einer Schublade, fünf Minuten, ein Timer. Koregulation hilft hier enorm. Gemeinsames Tun mit einer Person senkt die innere Anspannung wirksamer als jede Technik. Erfolg bedeutet hier: „Ich habe etwas getan und es war auszuhalten.“
Ein schlechter Tag kippt hier schnell in den Kreislauf aus Scham, Vermeidung und neuem Chaos. Genau dieser Kreislauf ist der eigentliche Gegner, nicht mangelnde Disziplin. Durchhalten gelingt mit einem festen, entscheidungsfreien Wiedereinstiegsritual: derselbe kleine Schritt, egal wie lange die Pause war. Zum Beispiel Musik anmachen, eine Kerze anzünden, einen angenehmen Duft in den Raum bringen. Entscheidend ist, Scham aus dem Prozess zu nehmen: Die Anstrengung zählt, nicht nur das Ergebnis. Äußere Struktur, etwa Erinnerungen, eine Begleitung oder kurze Checks, ersetzt vorübergehend die innere Struktur, die im Moment nicht verfügbar ist, und gibt Stütze und Halt.
Der Vergleich mit dem „normalen“ Tempo wirkt hier oft beschämend statt hilfreich. Ein einziger ausgelassener Tag wird zum Beweis für „Ich schaffe das nie“. Der große, sichtbare Bereich wird zuerst angegangen, um schnell Erfolge zu sehen. Leider überfordert diese Herangehensweise meist und kippt ins Aufgeben. Vermeidung wird als Faulheit gedeutet, von außen oder von sich selbst, was die Scham verstärkt und den nächsten Start noch schwerer macht.
Wäschekorbprinzip: ein einziger Sammelort, später kann in Ruhe sortiert werden. So muss im ersten Schritt keine Entscheidung getroffen werden. Ein-Schritt-Systeme: jeweils nur eine Kategorie bearbeiten, niemals mehrere gleichzeitig. Hilfreiche Werkzeuge: Timer, Timer-Apps, Sprachnotizen, ein Call mit Begleitung während des Tuns. Bewusst reduziertes Sichtfeld, etwa Türen oder Vorhänge vor besonders überforderndem Chaos, um Trigger zu minimieren.
Erschöpfungsphasen: Krankheit, Schlafmangel, psychische Belastung, Stressspitzen. Soziale Isolation: ohne Mitregulation durch andere kollabiert das System schneller. Scham- oder Kritikerfahrungen, etwa unangekündigter Besuch oder abwertende Kommentare, lösen Vermeidung statt Handeln aus. Übergänge mit viel neuem Zustrom, z. B. ein Umzug oder ein neues Baby. Da wird das System komplett überschwemmt.
Dieser Fragebogen dient ausschließlich der persönlichen Reflexion und Selbsterkenntnis. Die dargestellten Ordnungstypen sind keine wissenschaftlich validierten Persönlichkeitsdiagnosen und ersetzen weder eine psychologische, psychotherapeutische noch medizinische Diagnostik. Die Ergebnisse verstehen sich als Orientierungshilfe, nicht als feste Einordnung einer Person. Die meisten Menschen vereinen Merkmale mehrerer Ordnungstypen und Ordnungsverhalten kann sich im Laufe des Lebens verändern.
Besonders bei Themen wie chronischer Überforderung, Erschöpfung, Burnout, Depression, ADHS, Traumafolgen, Zwangssymptomen oder Messie-Problematiken sollte der Fragebogen nicht als Diagnoseinstrument verstanden werden. Wenn Ordnungsthemen zu erheblichem Leidensdruck führen oder den Alltag stark beeinträchtigen, wird empfohlen, professionelle Unterstützung durch qualifizierte Fachpersonen in Anspruch zu nehmen.
Echte Beispiele aus der Arbeit mit meinen glücklichen Kundinnen.
Endlich, endlich kein Bücken mehr. Wieso ist mir Jenny nicht eher über den Weg gelaufen! ...
Zum Lesen antippen... Ich musste jedes Mal alle Töpfe herausnehmen damit ich an den großen Suppentopf herankam. Jenny hatte die großartige Idee mit diesen Schubladen und nun ziehe ich die Schublade auf und erreiche alles. Ich freue mich total!
Endlich habe ich eine Übersicht in meiner Kammer!
Zum Lesen antippenIch finde alles auf den Punkt und habe einfach Freude an der Ordnung... Den ersten Schritt zu gehen, ist der schwerste für mich gewesen. Gemeinsam und mit Jennys Fragen konnte ich schnell Altes loslassen und entscheiden, was bleiben darf.
„Ich dachte, es geht ums Aufräumen. Am Ende habe ich wieder angefangen, an mich zu glauben. Ich hätts' nicht allein geschafft.“
„Zum ersten Mal seit Jahren fühle ich mich in meinem Zuhause wieder wohl. Ich freue mich über die Leichtigkeit, die nun wieder in mir ist.“
„Jenny hat nicht gedrängt, sondern gehalten. Genau das habe ich gebraucht.“
~ Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ~ Hermann Hesse
~ Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig. ~ Seneca
Ich war nicht immer ordentlich.
In meinem Jugendzimmer ging es oft drunter und drüber. Auf dem Schreibtisch stapelten sich die Schulhefter, über dem Stuhl hing die Kleidung der letzten Woche, Bücher lagen aufgeschlagen auf dem Boden und irgendwo dazwischen meine äußerst wichtigen Unterlagen ;-)
Trotzdem konnte ich ewig über einer verhedderten Kette sitzen. Ich hielt den Knoten ins Licht, zog hier ein bisschen, lockerte dort ein bisschen, bis das Kettchen irgendwann wieder glatt durch meine Finger lief. Und ich liebte Schreibwarenläden. Ich konnte mich kaum sattsehen an den ordentlichen Regalen, den Stiften und den Heftern in allen Farben. Am Ende der Sommerferien ging es dann zu Hause los: beschriften, bekleben, vorbereiten, bis alles für das neue Schuljahr bereitlag. Schade, dass es vorbei ist.
Damals ahnte ich noch nicht, wie viel von meiner heutigen Berufung schon in diesen Momenten steckte.
Mein Leben ist nicht geradlinig verlaufen. Es gab Krisen und Umbrüche und irgendwann fiel mir auf, dass es bei mir zu Hause immer so aussah, wie es in mir aussah. Je klarer mir wurde, was mir wichtig war und was ich brauchte, desto mehr Ordnung ist auch um mich herum entstanden.
Ich erinnere mich an einen Abend in so einer Umbruchzeit. Im Flur stand seit Wochen ein Karton. Ich schlängelte mich jeden Tag daran vorbei, morgens mit dem Smoothie in der Hand und abends mit der schweren Einkaufstasche. Ich rührte ihn nicht an. Ich blickte aber stets auf ihn und dachte: „Ich müsste eigentlich mal.“ An diesem Abend setzte ich mich davor auf den Boden und klappte ganz langsam den Deckel auf. Ich wusste nicht einmal mehr, was in dem Karton war, so lange stand er nun schon herum. Obenauf lag ein Pullover, der noch nach einem anderen Leben roch. Darunter Briefe, Fotos und ein Schlüssel zu einer Tür, die es für mich nicht mehr gab. Ich saß lange da, den Pullover auf dem Schoß. Dann begriff ich, warum ich diesen Karton nicht aufmachen wollte: Solange er zu war, musste ich mich nicht verabschieden.
Vielleicht kennen Sie das: ein Schrank, den Sie seit Monaten nicht aufmachen, oder diese bestimmte Kiste, um die Sie jedes Mal herumgehen. An vielen Dingen hängen Erinnerungen oder ein Lebensabschnitt, von dem wir uns noch nicht verabschieden wollen. Mit Faulheit hat Unordnung dann selten zu tun. Oft steckt Überforderung dahinter, Trauer oder etwas, das innerlich gerade in Bewegung ist.
Aus diesen Erfahrungen ist mein Weg ins Ordnungscoaching entstanden, zusammen mit allem, was ich unterwegs gelernt habe: als Klavierbauerin, als Erzieherin und im Studium Landschaftsnutzung und Naturschutz.
Heute begleite ich als zertifizierter Ordnungscoach Menschen dabei, ihr Zuhause zu ordnen und in Zeiten des Umbruchs wieder Halt zu finden. Gemeinsam schaffen wir Übersicht und geben den Gefühlen, die dabei hochkommen, Raum. Sie entscheiden, was bleiben darf, was gehen kann und welches Tempo zu Ihnen passt.
Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.
~ Ordnung im Außen schafft Ordnung im Innen ~ Ordnung bringt Ruhe, Klarheit und neue Energie ~ Ordnung ist der Grundstein für etwas Größeres ~
In einem telefonischen Gespräch schauen wir, wo Sie gerade stehen und ob wir zusammen auf die Reise gehen. Unverbindlich und kostenlos.
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